Unsere Schule in Kindia

2004 war die Grundschule Posthausen in Ottersberg auf der Suche nach einer Möglichkeit, einen Beitrag zur „globalen Gerechtigkeit" zu leisten, als die Schulleiterin von der Bereitschaft des Rotary Club, Oyten erfuhr, für den Aufbau der 1. Schule in Kindia (Guinea, Westafrika) die finanzielle Verantwortung zu übernehmen. Damit nahm alles seinen Lauf: Die Grundschule Posthausen hatte ihr Projekt gefunden. Ziel des Afrika-Projekts ist es, neben der Dorfschule noch sechs weitere Schulen samt Brunnen für die Trinkwasserversorgung in der ländlichen Region um Kindia zu errichten. Der Bau geschieht in Gemeinschaftsarbeit: Ein in Deutschland ausgebildeter Architekt bildet die Dorfbewohner aus und errichtet gemeinsam mit ihnen die Schulgebäude. Dabei werden vorwiegend einheimische Materialien verwendet und die Gebäude den klimatischen Bedingungen angepasst. Alle am Bau beteiligten Bewohner erwerben das Recht, eines ihrer Kinder kostenfrei auf die Schule schicken zu dürfen. Durch das Projekt erfahren die deutschen Schüler viel über die Gesamtzusammenhänge eines ganzen Dorfes. Sie lernen nicht nur den Kontinent Afrika kennen, sondern bauen auch gängige Klischeevorstellungen ab und eine aufrichtige Haltung gegenüber anderen Kulturen auf. Jede Klasse beschäftigt sich während eines bestimmten Monats im Schuljahr intensiv mit dem Projekt, pflegt den Austausch mit den Menschen in Kindia und erwirtschaftet Spendengelder. Im Anschluss dokumentiert die Klasse ihre Aktivitäten für die Präsentation beim jährlichen „Kindia-Tag". Damit leben und erleben die Kinder Verantwortung und Solidarität im globalen Kontext.

Impressionen zur Preisverleihung am 5. Oktober 2011

Projektbild GS Posthausen Projektbild GS Posthausen Projektbild GS Posthausen Projektbild GS Posthausen Projektbild GS Posthausen Projektbild GS Posthausen